BACC Neo Selene 1

Huhu 🙂

Jap, der Titel ist verwirrend. Der Titel beim anderen Teil ist leider falsch, das ist eigentlich Teil 0. Also, naja, die Vorstellungsrunde eben. Jetzt kommt aber endlich die erste Woche in Neo Selene. Der Spielspaß war ziemlich wechselhaft. Manche Haushalte haben mich total gefesselt und die Zeit verging wie im Flug, in anderen Haushalten hat es sich leider sehr gezogen. Deshalb bin ich generell nicht mehr so super motiviert wie am Anfang. Werde aber definitiv weiter machen, keine Sorge.

So genug geredet. Jetzt geht’s los. Unter dem Cut.

Die ersten Tage in Neo Selene haben Xia und die anderen Bewohner gut überstanden. Die Häuser konnten – dank praktischer Plattenbauweise – schnell aufgebaut werden und auch das Straßennetz ist nahezu fertig. An den veränderten Druck und die geringere Schwerkraft, haben sich die meisten gewöhnt und so langsam kehr der Alltag ein. Und den finden Xia ziemlich langweilig, so ganz alleine in ihrem Häuschen.

Doch zum Glück wohnt sie ja nicht alleine auf diesem Mond. Drei der Nachbarn, nämlich Hilda, Brent und Tano, wollen heute Xia besuchen. Bisher kennen sich die Einwohner nämlich kaum. Hier und da ein Gruß beim Aufbau und dann sind alle schüchtern in ihren Häusern verschwunden.

Leider fällt der Smalltalk noch schwer. Ohne Erinnerungen, gibt es wenig Anekdoten, die erzählt werden wollen. So herrscht fast den ganzen Nachmittag eine seltsame Stimmung und man unterhält sich über allgemeine Themen wie die Polarlichter oder die seltsamen, glühwürmchenähnliche Insekten.

Diese Insekten sind nicht essbar. Außerdem soll die Tierwelt hauptsächlich erforscht anstatt vernascht, werden, vorerst zumindest. Also muss Xia auch ihren kleinen InDoor-Garten pflegen. Wie langweilig. Und weil der Architekt (also ich ;)) vergessen hat, dass es innen ohne diese Lampen gar nichts wächst, ist all die Mühe auch erstmal um sonst.

Dazu gibt es langweilige Kreuzworträtsel, um das Hirn fit zu halten. Zum Glück kann Xia nach ein paar Tagen auch in ihrem Job in der Politik anfangen. Das Gemeindehaus musste nur noch aufgebaut werden. Xia hat genug vom langweiligen Leben in ihrer Hütte und stürzt sich in Arbeit.

Es ist vor allen Dingen so einsam hier. Ihr Bett ist so leer. Trotz des öden Gespräches, findet sie Tano unglaublich interessant. Ob er wohl einen Platz für sie in seinem Herzen hat?

Tano träumt eher von dicken Fischen. Kein wunder, lebt er doch, zusammen mit Azalea auf einer kleinen Insel. Gegessen sollen die Fische, ganz zum Leidwesen Tanos, vorerst nicht. Sie sollen erforscht werden. Sind sie überhaupt nahrhaft oder am Ende vielleicht sogar giftig?

Azalea kann mit Fischen eher weniger anfangen. Ihre Art ist sowieso vegetarisch. Die lebensfrohe Simin schwärmt eher für die Pflanzenwelt. Aber auch den anderen Sims gegenüber ist sie aufgeschlossen. All die Gräueltaten der Menschen an ihre Art sind nämlich vergessen und so wurde aus der schüchternen Azalea ein aufgeschlossener Sim.

Und genau dieser selbstbewusste Sim hat die Aufmerksam von Tano auf sich gezogen. Er sieht sie in einem ganz anderen Licht. Hat er jemals einen so ausgewöhnlichen Sim gesehen? Er kann sich, welch Überraschung, nicht daran erinnern.

Ganz zu seinen Glück, findet Azalea Tano auch große Klasse. Sein Schokoladentaint und besonders sein grünen Gesichtstattoo, welches sie an ihre Haut erinnert, sind doch unglaublich heiß, oder?
Aber auch bei Boris und Gowron ist Liebe das Hauptgesprächsthema. „Wer hat die geilsten Lippen?“ fragt Gowron ganz unverblühmt.

Nach wenigen Tagen ist das Geheimnis der Fische gelüftet: nicht giftig. Prima.
Wie es mit den seltsamen, pinguinanmutenden Tieren verhält bleibt vorerst noch offen. Leider verschwinden sie zu schnell, um sie ausreichend untersuchen zu können.

Und dann, ganz plötzlich und unverhofft, der erste Kuss in der neuen Heimat. Tano war voller Adrenalin von seinem morgendlichen Sportprogramm und Azalea konnte dem verschwitzten Mitbewohner nicht wiederstehen.

Bei dem einen Kuss ist es aber bei weitem nicht geblieben. Der Blitz hat komplett eingeschlagen. Stolz präsentiert Azalea allen ihren Babybauch. Nur Xia kann sich nicht so richtig freuen. Nachwuchs ist wichtig, das weiß sie selbst, aber auch sie wäre gerne die Frau an Tanos Seite.

Als die erste Ernte eingefahren wird, ist Azales Babybauch gigantisch. Jeden Tag könnte es so weit sein. Ein kleiner Container wurde daher extra an das Häuschen angebaut.

Zwei Tage später ist es dann auch soweit. Mitten in der Nacht wird Azalea von heftigen Wehen geweckt. Und dann ging alles ganz schnell. Hilda, die Ärztin, konnte noch nicht einmal informiert werden, als neues Leben das Licht der Welt erblickt.

Ein kleiner Junge, der auf den Namen Taio getauft wird. Die blassgrüne Haut hat er von seiner Mutter. Augen und Haare hingegen von seinem Vater. Er scheint kerngesund zu sein. Zum Glück. Da es noch keinen Strom gibt, konnte auch kein Ultraschall durchgeführt werden.

Und so hat auch keiner geahnt, dass Azalea Zwillinge austrägt. Wenige Minuten nach Taio erblickt auch die kleine Anemone das Licht der Welt. Auch sie hat die Haut ihrer Mutter geerbt und die dunklen Haare und Augen ihres Vaters.

Kinder, sowas hat Gowron aktuell nicht im Kopf. Nein, ihm geht einzig und alleine um die Fitness. Naja und darum mit seinem Astralkörper Frauen zu beeindrucken. Er findet auch alle Frauen auf der Insel prima. Bis auf Silver, aber sie ist ja auch ein Roboter.

Boris hat weder Zeit für Kinder noch für Frauen. Der Spaß kommt später, die Sicherheit der Kollonie steht an erster Stelle. Und ohne Strom, kann auch nicht der Sicherheitszaun in Betrieb gehen. Schon seit dem ersten Tag, ist Boris daher mit der Planung beschäftigt und sammelt fleißig Mechanikpunkte.

Und auch die Roboterwerkbank bereitet Boris viel Freude. Schon bald ist die ganze Kolonie mit Spielzeugrobotern versorgt. Hilda findet die Roboter besonders toll, aber das ist sicherlich nicht der einzige Grund, weshalb sie fast täglich in der Militärbasis vorbeischaut.

Die Basis ist das größte Gebäude in der Kolonie. Neben einem großen Hauptraum im Obergeschoss, in dem auch die Trainingsgeräte der beiden stehen, gibt es noch einen Schlafbereich und ein kleines Bad eine Etage tiefer. Das Highlight sind aber ohne Frage, die Bäume im Gebäudeinneren.

Boris hält sich meistens im hinteren Hausbereich auf. Hier studiert er entweder Mechanikbücher oder schraubt an seinen Robotern herum. Ob er irgendwann wohl so ein Meisterwerk wie Silver oder Brent erschaffen kann?

Brent wird von Boris mit Komplimenten überhäuft. Der Roboter hat eine ganz besondere Anziehungskraft auf Boris. Die beiden verstehen sich auch ziemlich gut, weshalb Brent häufiger zu Besuch kommt. Brent darf sogar seine Baupläne studieren.

Gowron würde auch gerne Komplimente verteilen, zum Beispiel an die talentierte Ärtzin, aber das übernimmt bereits Brent. Gowron macht dafür Sandwichs. Irgendeine Simdame wird er sicherlich mit seinen Kochkünsten überzeugen können, hofft er zumindest.

Wirklich überzeugt ist Hilda zwar nicht von den Sandwichs, aber sie mag Gowron dennoch. Wieso auch nicht? Er hat kräftiges, glänzendes Haar, ein Strahlen in den hellblauen Augen und starke Kieferknochen. Er scheint genetisch einwandfrei zu sein.

Aber man muss ehrlich sein, Boris ist für Hilda genauso interessant. Er hat erstaunlich viel Humor, Augen, die beinahe im Dunkeln leuchten und bald bringt er auch die Lampen zum Leuchten. Hilda muss unbedingt zu Hause eine Liste erstellen, welcher Einwohner die genetisch beste Wahl wäre.

Zu Hause wohnt sie zusammen mit Silver. Mit viel Hingabe widmet sie sich vom ersten Tag an den Pflanzen. Es gibt einen so hohen Ertrag, dass man damit sicherlich eine Kolonie doppelter Größe versorgen könnte.

Da es bisher, zum Glück, noch keinerlei Erkankte gab, hat Hilda diesbezüglich wenig zu tun. Neben der Auswahl des idealen Partners, its Hilda daher damit beschäftigt, sich viel Wissen anzueignen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Neo Selener einen Art benötigen.

Außer mit den Männern, baut Hilda auch eine Beziehung zu Silver auf. Die Gesprächsthemen sind dabei jedoch sehr einseitig. Silver spricht am liebsten über die Pflanzenwelt und Hilda über sich selbst.

Nach einer Weile interessiert sich Hilda auch zunehmend für Silvers Teleskop. Der Nachthimmel ist unheimlich faszinierend für Hilda. Wo ist wohl die Sonne mit der Erde? Sie hat keinen Schimmer.

Müde sitzt Hilda am nächsten Tag am Frühstückstisch. Im Dunkeln, wie immer. Zum Glück hat sie einen Gasherd und durch den kleinen Generator genug Strom für den Kühlschrank. Sonst wären Silvers Ernteerträge sicherhlich schon verdorben.

Langsam geht die Sonne auf und hüllt das kleine Häuschen in ein bezauberndes Licht. Der See wirkt still und blau und unheimlich.

Das Farbspiel wirkt so faszinierend auf Hilda, dass sie sofort damit beginnt es auf der Leinwand festzuhalten. Ihr Lieblingshobby scheint Hilda noch lange nicht gefunden haben. Ihr Talent im Malen wächst jedoch stetig. Das Bild „Unbekannte in der Morgendämmerung“, ihr erstes Werk, hängt im Schlafzimmer.

„Malst du mich auch?“ fragt Silver eines Morgens. Ihr Portrait soll das erste in einer Reihe von Portraits werden. Hilda fühlt sich geehrt.

Brent genießt sein Leben auf Neo Selene. Der veränderte Luftdruck und die veränderten Jahreszeiten stören ihn kaum. Temperatursensoren hat er sowieso keine. Nur sein Akku wird langsam schwach. Aber bis es dann soweit ist, pflanzt er Blümchen an und bindet hübsche Sträuße daraus.

Soziale Interaktionen lassen ihn fast vollkommen kalt, darauf wurde er niemals programmiert. Nur die hübsche Silver lässt seine Schaltkreise heißlaufen. Sie ist der perfekte Roboter!

Sie ist ideal für ihn. Nicht so quirrlig wie Azalea und mit einem beeindrucktenden Verstand. Und sie kann Sandwichs verdauen! Ist das nicht unglaublich? Um nicht aufzufallen, lässt er immer wieder Krümel auf den Boden fallen.

Und sie kann tanzen. Jemand hat sie doch tatsäch dazu programmiert zu tanzen. Ist das nicht wunderbar? Mit viel hingabe bringt sie ihm erste Tanzschritte bei. Es funkt sprichwörtlich zwischen den beiden.

Er hofft, dass seine Traumfrau bald zu ihm in das große Haus zieht. Das erste mal in seinem Leben fühlt er sich ohne einen anderen Sim, naja, Roboter, einsam und leer.

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