Kategorie: Spielen – Sims 2

treuer Gefährte

Aufs Lernen hab ich gerade sowas von keinen Bock, da präsentiere ich euch lieber Teil 19.

Gennifer fühlte sich oft alleine. Es gibt sowieso wenig Sims in ihrem Alter auf Melonien und sonderlich gut versteht sie sich auch nicht gerade mit denen. Dafür hat sie sich ein wenig mit Natalie angefreundet, denn auch sie hat einen vierbeinigen Begleiter. CouCou und Wurmi verstehen sich ebenfalls erstaunlich gut und CouCou darf sogar aus Wurmis Napf fressen. Darum gehen die beiden Mädchen fast jeden Tag gemeinsam über die Insel.

Eigentlich gehört CouCou ja Gennifers Mutter Sun, aber diese hat nichts dagegen, wenn ihre Tochter mit dem Hund Gassi geht. Sun ist sehr traurig darüber, dass ihre Tochter hier nicht wirklich viele Freunde hat und hat große Angst, dass sie sich vielleicht zurückziehen könnte. Gennifer meint aber immer nur, dass sie eh keine Zeit für Freunde hätte und opfert sich förmlich für CouCou auf. Diese hat natürlich nichts gegen die extra Portion Zuneigung einzuwenden.
Die beiden verbindet ein enges Band und so teilen sie sich sogar meist das Bett, was Mutter Sun eigentlich nicht so gerne sieht. Sie möchte es den beiden aber auch nicht verbieten, denn sie hat Angst, dass ihre Tochter dann noch viel trauriger werden könnte. Gennifer zeigt zwar nie, dass sie traurig ist, aber Sun ist sich sehr sicher, dass sie nicht nur Freunde, sondern auch einen Vater vermisst. Besonders an ihrem unruhigen Schlaf kann man die innere Unruhe von Gennifer erkennen, findet Sun.

Nach einer Weile kommt die große Überraschung: CouCou hat einen kleinen Welpen zur Welt gebracht. Da Gennifer die Hündin mit Leckereien geradezu gemästet hat ist keiner auf die Idee gekommen, dass CouCou trächtig sein könnte. Die kleine Lino sieht aus wie Wurmi es als Welpe tat und sowieso war allen klar, dass Wurmi der Vater ist. Gennifer ist sehr entzückt und kann ihre Augen gar nicht von Lino lassen. Insgeheim hofft sie, dass Arielle, Mira und Noah die kleine Lino ähnlich süß finden und darum möglicherweise mehr mit ihr zu tun haben möchten.

Gennifers Plan ging sogar einigermaßen auf und auf ihre Geburtstagsparty kamen alle. Jedoch nicht nur wegen Lino, sondern auch wegen Gennifer. Sie haben gemerkt, dass hinter dem stillen und dennoch aufgeweckten Mädchen ein wunderbarer Freund stecken kann. Zuerst dachte Gennifer, dass dies das größte Geschenk ist, dass sie bekommt, aber ihre Mutter hat noch ein extra tolles Geschenk: eine Renovierung des kleines Zimmers.

Gier

Und weiter gehts…

Der ihr anfangs etwas suspekte Mitbewohner Ben kommt Kate wie gerufen, denn er gibt ihr etwas, das sie bisher noch nicht bekommen hat: das Gefühl wunderschön zu sein. Er redet das Blau vom Himmel und Kate selbst schwebt dort oben auf ihrer rosaroten Wolke. Das Leben macht einfach wieder Spaß
und Kate hüpft durch das Leben als sei sie leicht wie eine Feder. All die Last fällt von ihr und sie lässt sich einfach in die Arme von Ben fallen und sich gehen. Es ist wundervoll.
Auch Isabelle blüht auf wie die schönste Blume auf Erden. Seit dem Auszug ihres Bruders war Isabelle oft sehr traurig und die Angst, dass der Krebs
zurück kommen könnte verfolgte sie ständig. Durch Ben war dies alles vergessen. Die schönen Seiten des Lebens wurden entdeckt. Isabelle erkannte
wie wunderbar ihr Leben doch eigentlich war. Sie hatte eine zuckersüße Nichte und einen hinreisenden Neffen, sie lebte in einem tollen Haus mit zwei wunderbaren Menschen zusammen, jeden Tag könnte sie zum Strand gehen oder das Meer zumindest vom Küchenfenster aus bestaunen und Isabelle hat
ihre Krankheit bekämpft.
Doch Ben kann nicht stoppen. Kate und Isabelle sind ihm nicht genug. Ben verspürt den Drang alle Frauen zu umgarnen. Er weiß, dass er sich auf
dünnem Eis bewegt, aber sobald er eine Frau erblickt wird dieses Wissen weit weg geschoben. Es gibt keine Frau auf der Insel, die er nicht mindestens schon ein Mal angeflirtet hat. Selbst Erna wurde ganz rot und kicherte verlegen, als Ben ihr ein keckes Lächeln schenkt. Ihrer Tochter geht es nicht anders. Öfters als sie eigentlich sollte isst sie in dem kleinen Restaurant. In ihrem neuen zu Hause fühlt sie sich nicht wohl und Bens charmantes Lächeln lässt all den Kummer vergessen. Eifrig flirtet sie zurück.
Bei seinen Mitbewohnern blieb es nicht nur bei einem Lächeln und die Folgen konnte Kate schon bald erkennen. Sie war einfach überwältigt und
überglücklich. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ein Kind bekommen würde, denn all ihre Ärzte haben gesagt, dass durch ihre Krankheit die Chancen gleich Null seien. Stolz zeigt sie ihren Bauch und läuft überglücklich durch das Haus.
Isabelle atmet tief durch. Einige Wochen sind vergangen seit Kate gesagt hat, dass sie ein Kind von Ben erwartet. Isabelle war nie wirklich verliebt in ihn und weiß wie sehr sich Kate schon immer ein Kind gewünscht hat. Nie hatte sie vor etwas von der Liaison erzählen wollen. Inzwischen kann sie aber nicht länger schweigen, denn Isabelle weiß, dass auch in ihr ein neues Leben heranwächst.
Sie schleicht sich in die Küche und spricht mit zittriger Stimme: „Es tut mir Leid Kate. Halbgeschwister bekommen wir schon gebacken!“
Kate versteht sofort und nickt resigniert bevor sie in Tränen ausbricht.

Neues Leben

Jetzt könnt ihr Teil 17 lesen. Er enthält auch eines meiner lieblings Bilder in Melonien (nämlich das von Arielle).

Am Anfang war es sehr ungewohnt Ren nicht mehr in dem kleinen Häuschen auf dem Campus zu sehen. Kurz nach seiner Abreise war er noch oft dort und hat die Truppe besucht, doch seit bei ihm zu Hause zwei kleine Kinder wohnen, findet er dafür leider keine Zeit mehr. Der einzige regelmäßige Besucher ist Bobs Mutter Marta. Die Zwillinge sind zu ziemlich selbstständigen Kindern herangewachsen und auch Björn wurde verantwortungsbewusster und wirft auch mal ein Auge auf seine kleinen Geschwister. Bob freut sich immer sehr über den Besuch seiner Mutter, aber ihre Reaktion auf die Idee Schauspiel zu studieren erfreut ihn weniger. Jahrelang hatte sie geglaubt es sei ein Scherz, dass er nach dem Besuch des Förderkurses studieren möchte.
Auch Joseph findet die Idee amüsant. Schauspiel sei doch nichts für Männer wie Bob, er kann ja froh sein, dass er überhaupt diesen Förderkurs bestanden hat und was will er auf einer kleinen Insel mit einem Schauspielstudium anfangen? Seit Joseph mitbekommen hat, dass auch Bob ein Auge auf Melly wirft, ist das Verhältnis zwischen beiden sehr angespannt.
Am Ende des Jahres wird eine große Feier veranstaltet und Melly ist sehr traurig, dass Bob nicht mit nach Melonien kommt, sondern hier noch ein paar Jahre verweilt und studiert. Joseph hat nach wie vor kein Verständnis dafür und zeigt dies auch ungeniert.

Für Melly ändert sich durch den Abschluss in der Tasche sehr viel. Nicht nur, dass sie ihren besten Freund nun nicht mehr täglich sieht, sie wird auch nicht zu Hause wohnen können. Das Haus ist sowieso schon viel zu klein für ihre Nichte und ihren Neffen und daher wäre es schier unmöglich auch noch Melly in das Haus zu quetschen. Da Josephs Familie im Besitz einer nicht gerade kleinen Villa ist, wurde kurzerhand über Mellys Kopf hinweg beschlossen, dass dies nun ihr neues zu Hause sei. Einerseits freut sich Melly natürlich mit ihrem Freund zusammen leben zu können, und besonders weit weg von ihrer Familie wohnt sie nun wahrlich nicht, trotzdem fühlt sie sich im Hause Murmlstein nicht wohl und darüber hinwegtrösten können sie auch Josephs sanfte Küsse nicht. Sie ist sich mit ihrer Wahl noch immer nicht sicher, aber hätte sie sich für Bob entschieden, so hätte sie jetzt vermutlich keine Unterkunft und keine warme Schulter.
Wie gerne wäre sie jetzt in dem kleinen chaotischen Haus wenige Meterentfernt umgeben von Blumen und summenden Hummeln? Seit Jean zu einem Kleinkind herangewachsen ist, regiert dort das Chaos, doch das stört Melly nicht. Jean ist aufgeweckter denn je und fordert die komplette Aufmerksamkeit seiner Eltern und Großeltern ein. Oftmals wird der Unterricht von Clara durch den kleinen Kerl gestört und auch die Kunden des kleinen Blumenladens müssen manchmal länger an der Kasse warten. Das stört zum Glück die wenigsten, denn die meisten finden den kleinen Jean einfach nur zuckersüß.
Am meisten vermisst Melly aber ihre Nichte Arielle. An das Mädchen mit den bezaubernden blauen Augen hat Melly ihr Herz verloren. Fast jeden Tag geht sie mit Arielle zum Strand und verbringt dort den Tag. Einen Job hat Melly leider noch nicht gefunden, denn das Angebot auf der Insel ist sehr gering, und darum hat sie viel Zeit für Arielle. Alleine darf Arielle noch nicht zum Strand, denn ihrer Mutter Clara ist das Risiko schlichtweg zu hoch, aber Melly begleitet Arielle gerne. So bekommt sie vielleicht auch den Kopf frei und kann sich Gedanken über ihre Zukunft machen.

das blaue Wunder

Und da ist er auch schon, Teil 16. Der erste Teil mit guter Bildqualität und ich hoffe natürlich, dass die Erzählweise nicht an Qualität eingebüßt hat.


Ren hat die Abschlussprüfung bestanden und ist nun bereit für ein neues Leben. Er hat viele Freunde auf der Uni gefunden, aber er freut sich trotzdem, dass er nun in ein neues Leben starten kann. In ein Leben mit seiner Freundin Sandra. Diese wartet schon sehnsüchtig auf ihn, denn sie hat eine große Überraschung: sie erwartet ein Kind von ihm. Sandra freut sich sehr, als sie Ren endlich in der Ferne auf dem Hafenweg erkennen kann.

Erstaunlich gewöhnlich verläuft das Leben im Hause Lorbeer. Natalie stört sich kaum an Rens Anwesenheit und freut sich, dass sie bald ein Geschwisterchen haben wird. Sandra malt, bastelt und näht weiterhin fleißig und alles scheint normal. Bis auf jenen verrückten Abend. Sandra sitzt noch spät an ihrer Maschine und beobachtet durch das Fenster wie Ren den Himmel beobachtet. Dies ist seine große Leidenschaft. Kurz schaut sie auf das Werkstück und als sie wieder aus dem Fenster blickt ist Ren spurlos verschwunden.

Zuerst hat sich Sandra nichts gedacht, aber in dieser Nacht ist Ren nicht zu ihr ins Bett gekrochen und auch die folgenden Nächte nicht. Sandra ist am Boden zerstört und vermutet, dass ihre Schwangerschaft den jungen Ren verschreckt haben könnte. Sie hat sich fast schon mit ihrem Schicksal abgefunden als eines Abends ein höllenlärm von der Straße zu hören ist. Schnell schaut sie durch dem Fenster und traut ihren Augen kaum: Ren wird gerade aus einem Ufo geworfen.

Ren ist sehr verwirrt und ausgelaugt. Er kann sich an wenig erinnern, aber dies, was er noch weiß widerspricht komplett seinen bisherigen Annahmen. Die nächste Zeit verbringt Ren viel Zeit vor dem Computer um sich über so etwas zu informieren, in den meisten Foren wird er aber nur als Spinner abgestempelt. Als sein Bauch immer größer wurde und die morgendliche Übelkeit Sandra nur zu bekannt vor kam war klar: Ren erwartet ein Kind von einem außerirdischen Wesen.

Sandra fand dies sehr beängstigend, aber Ren sah dies ganz anders. Er als Wissenschaftler wusste, dass er ein Wunder in sich trug und freute sich auf diese Geburt fast noch mehr als auf die von seinem gemeinsamen Kind mit Sandra. Diese lies auch nicht mehr lange auf sich warten und so erblickte schon bald Aron das Licht der Welt. Seine Mutter war gerade dabei einen Babystrampler zu nähen, als er beschloss, dass es Zeit für die große weite Welt ist. Rens Schwangerschaft ging wesentlich schneller zu Ende, als erwartet und so kam kurz nach Aron auch noch die kleine Ai auf die Welt. Ren war fasziniert von diesem blauen Wesen mit der kleinen Stupsnase.

Eine schrecklich nette Familie

Juhu, nach diesem Teil wird es richtig scharf, denn Melonien ist umgezogen auf einen flotten PC. Und dank der Schärfungsfunktion von Photoshop ist dieser Teil auch nicht all zu schlimm. Genießt ihn 😀

Wenige Wochen nach der Hochzeit von Clara und Robert werden sie zum zweiten mal Eltern. Clara wird beim Kochen von den Wehen überrascht und muss die Qualen ohne Robert durchstehen, denn er arbeitet zu dieser Zeit im Restaurant. Vor ein paar Tagen wurde die gemeinsame Tochter Arielle 6 Jahre alt und er ist der Meinung, dass es jetzt an der Zeit ist wieder mehr zu arbeiten. Gerade auch weil der Dachausbau eine Menge Geld verschluckt hat.

Arielle hat nun einen kleinen Bruder mit dem Namen Jean bekommen. Jean sieht seinem Vater sehr ähnlich und ist, anders als Arielle, sehr still und friedlich. Sein Opa ist sehr begeistert von seinem kleinen Enkelsohn und verbringt viel Zeit mit ihm. Dies erfreut seine Tochter sehr, denn Clara ist sehr erschöpft und braucht auch ein wenig Zeit für sich. Clara möchte keine weiteren Kinder mehr bekommen und stattdessen lieber mehr Zeit mit ihrem Job als Lehrerin verbringen. In letzter Zeit hat sie diesen Job sehr vernachlässigen müssen, weswegen ihre Eltern drauf und dran waren den Schülern alles Wichtige bei zu bringen.
Obwohl James scheinbar den ganzen Tag mit Jean spielt und die Kinder unterrichtet findet er dazwischen immer auch mal wieder ein bisschen Zeit für den Garten oder den kleinen Laden. Dieser ist mit der Zeit ziemlich bekannt geworden und durch ihn hat die Familie ein gutes Einkommen. Anders als anfänglich geplant wurde ein viel größer Umbau vorgenommen, welcher der inzwischen großen Familie viel Platz bieten soll.
Arielle freut sich sehr auf die Fertigstellung des Umbau, denn dann hat sie ein eigenes Zimmer und muss nicht, so wie zur Zeit, ihr Zimmer mit ihrem kleinen Bruder Jean teilen. Die Zeit bis dahin verbringt Arielle möglichst im Hauptraum des Hauses. Ihre Großmutter Erna hat ihre Enkeltochter sehr ins Herz geschlossen und sie verbringt daher auch sehr viel Zeit mit ihr. Ob sie ihr nun etwas vorliest, oder mühevoll Gesichterbrote schmiert, Erna kümmert sich immer sehr liebevoll um Arielle.
Auch die anfängliche Distanz zwischen Robert und James ist verflogen. Beide sind ein eingespieltes Team geworden. Nachts, wenn die meisten schlafen, blühen sie so richtig auf. Man könnte fast schon sagen, dass Robert und James gute Freunde geworden sind. Robert kommt daher in letzter Zeit immer häufiger der Gedanke, dass diese Freundschaft schon bald vorbei sein könnte, da James schon ein alter Mann ist und daher auch jederzeit Besuch vom Tod bekommen könnte. Dies ist, neben Jeans Gebrüll, ein Grund wieso Robert nachts schlecht schlafen kann, und daher mir James das Haus auf Hochglanz bringt.

Jacques hat ebenfalls einen Freund gefunden. Der Hund mit den leuchtenden Augen ist ein toller Spielkamerad und beschützt Jacques vor den anderen Hunden der Insel. Rex, so nennt Arielle den Streuner, wohnt schon sein Leben lang auf dieser Insel. Sein Vater gehörte einem Fischer und seine Mutter war ein Wildhund.

Alleine

Nur noch dieser Teil und der nächste und ihr seid die grausige Bildquali los. Hurra!

Melonien ist eine kleine Insel mit wenig Einwohnern und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der ein oder andere davon auch manchmal einsam fühlt. Niemals wirklich alleine fühlt sich aber die lebensfrohe Sun. Mit ihre Tochter Gennifer und ihrer Hündin lebt sie in ihrer Traumwelt. Sie kümmert sich prima um ihren Nachwuchs und dieser plappert auch schon fröhlich vor sich hin. Weitaus früher als die anderen Kinder in Gennifers Alter auf dieser Insel. Einen Vater vermisst diese nicht, ganz im Gegenteil weiß sie gar nicht genau was das ist und wozu man so was braucht, wenn man doch eine Mutter und CouCou hat. Sun freut sich sehr, dass ihre Tochter so wunderbar aufwächst. Dies lenkt sie auch wunderbar von Robert ab und nur noch selten wünscht sie sich ihn an ihrer Seite.

Im Gegenteil zu Sun spürt Dela die Einsamkeit sehr. Sie vermisst ihren Bruder und würde ihn am liebsten herzaubern. Über einen Mann an ihrer Seite würde sie sich auch sehr freuen. Sie hat zwar inzwischen ein großes Zimmer, nämlich das ihres Bruders und wird auch nicht mehr wie Vieh von ihrer Mutter behandelt, aber dafür fühlt sie sich auf dieser Insel gefangen. Diese Insel ist zwar wunderschön, aber Dela kann hier nirgends ihren Traumprinzen finden. Dafür hat sie eine viel bessere Welt in den Büchern gefunden. Oft flüchtet sie sich in diese Geschichten und vergisst alles um sich herum.

Benjamin Unger ist ebenfalls alleine, aber dies stört ihn kaum. Nach dem Auszug von Sun und Robert haben sich die zwei Frauen sehr alleine in so einem großen Haus gefühlt. Ohne die Hilfe der beiden lief das Restaurant nur noch suboptimal und das Geld der Damen ging langsam zur Neige. So wurde beschlossen Suns altes Zimmer zu vermieten. Ben Unger fand die Annonce in der Zeitung wunderbar und da er der einzige Interessent war konnte er auch kurz darauf einziehen. Kate war hin und weg von Ben obwohl dieser in der Küche keine große Hilfe ist. Es ist nur etwas störend, dass er sehr häufig auf einen Metallklotz schlägt. Er behauptet, dass dies eine besondere Art der Meditation wäre, da er aber sonst keinen Krach macht und anstandslos die Miete bezahlt traut sich keiner der Frauen irgendetwas zu sagen.

Marta fühlt sich im Stich gelassen. Ihr Mann arbeitet immer länger, was sie überhaupt nicht verstehen kann. Oft kommt er erst spät in der Nacht zurück und weckt dann, wenn auch nicht beabsichtigt, oft seine beiden Jüngsten auf. Er schickt dann immer Marta, denn er fühlt sich zu erschöpft. Marta selbst jedoch ist total entkräftet. An ihrem neuen Roman hat sie schon seit Wochen nicht mehr geschrieben und regelmäßige Mahlzeiten nimmt sie auch nicht ein. Ihre Kinder sind eine große Last für sie, spricht sie Peter aber darauf an, so reagiert er immer mit Entsetzen. Marta hält es nicht länger so aus und möchte Peter aus dem Haus werfen. Er ist ihr keine Hilfe und bereitet ihr häufiger schlaflose Nächte und das liegt nicht alleine daran, dass er schnarcht. Sie bringt es aber irgendwie nicht übers Herz ihre große Lieber zu verlassen.
Martas großer Sohn fühlt sich ebenfalls alleine. Seine große Liebe jedoch überhaupt nicht. Dauernd turtelt sie vor seinen Augen mit ihrem Freund Joseph herum und bricht Bob jedes Mal aufs Neue das Herz. Er kann einfach nicht anders als sie mit ihren blonden Haaren, ihrem süßen Lächeln und ihrer zauberhaften Art einfach anbetungswürdig zu finden.
Eines Tages jedoch geschieht etwas Unerwartetes. Melly und Bob frühstücken gerade gemeinsam als sie doch plötzlich meint, dass sie sich gar nicht sicher sei mit Joseph. Ja sie spricht sogar davon, dass sie sich auch ein wenig zu Bob hingezogen fühlt. Bob ist voller Hoffnung und wird darauf hin sogar in der Schule etwas besser. Leider ist der Tag noch nicht gekommen, an dem Melly Joseph wirklich verlässt. Bob wartet geduldig.

Ist es Liebe?

Was meine Doku nicht schon alles mitmachen musste. Dieser Teil ist vor meinem Festplattencrash enstanden und doch existiert er noch. Da hatte ich wohl mehr Glück als Verstand.

Ist sie nicht etwas wunderbares, die große wahre Liebe? Auch wenn die Liebe womöglich gar nicht wahr, sondern vorgetäuscht ist? Die von Murmelsteins scheinen geborene Schauspieler zu sein. Beide heben ihr Glas und stoßen an. Es ist ihr 50. Hochzeitstag. Gerda blickt freudestrahlend in das Gesicht ihres Mannes: „auf die nächsten 50 Jahre.“ Ein Schleier aber bedrückt die beiden. Gerade vermisst ihren Sohn und weiß nicht, was sie mit ihrer Tochter tun soll, teilweise überkommen sie Reuegefühle aber teilweise auch Hass. Ihr Gatte Carl wird durch eine Affäre, die schon ein paar Jahre zurück liegt, bedrückt. Nicht nur die Tatsache, dass er seine Frau betrogen hat, macht ihm zu schaffen, nein, Sun hat nicht mal ein Jahr später eine kleine Tochter auf die Welt gebracht. Natürlich beteuert sie immer wieder, dass dieses Kind von ihrem Exfreund ist, aber trotzdem bleibt Carl skeptisch. Was wenn Gerda davon erfährt? Sie würde Sun womöglich umbringen.Beim Abendessen herrscht eine angespannte Stimmung. Gerda weiß wie so oft in letzter Zeit nicht was sie sagen soll. Carl hat mit Gerda besprochen, dass sie ihre Kinder nicht so ungleich behandeln solle. Seit Joseph auf Banacia ist fällt es Gerda erst so richtig auf. Sie weiß nun, dass es nicht ganz in Ordnung war, was sie jahrelang getan hat, aber etwas ändern will sie nicht, sie tut es aber wegen ihrem Mann Carl. Die rüstige Dame hat aber nun ein weiteres Problem: Wie tut man so als wolle man sich ändern, wenn man dies gar nicht möchte? Gerda hat Dela nun ein paar Dinge erlaubt und schiebt ihre Sprachlosigkeit beim Essen auf die Tatsache, dass ihr Sohn nicht anwesend ist, zurück. Carl ist auch häufig etwas still beim Essen und er betrachtet nur skeptisch die Hausbar und muss an die Nacht mit Sun denken. Natürlich empfand er sie als schön, aber eigentlich hofft er ja auch, dass Gerda wieder so wird wie früher. Ja früher, da waren sich Gerda und Sun gar nicht so unähnlich.
Ohne Sorgen wollen nun auch Robert Mayer und Clara Adams den Bund fürs Leben eingehen. Robert wird den Namen von Clara annehmen, denn dies hat auch schon seine Tochter Arielle getan und sein ungeborenes Kind soll es ebenfalls tun. Er ist sehr glücklich als sie im Garten der Adams heiraten. Melly hat sich extra auf einen Stuhl gestellt und lässt nun Rosenblätter auf das Paar regnen. Robert hat mit James und Erna auch ein großes Hochzeitsgeschenk für Clara organisiert. Das Dachgeschoss soll vergrößert werden und schon zwei Tage nach der Hochzeit kommen Handwerker vom Festland und helfen den starken Männern Robert und James dabei. Clara ist hin und weg, aber sie will sich schonen, damit es keine Komplikationen mit dem Ungeborenen gibt.
Zur Hochzeit sind so ziemlich alle gekommen und darum natürlich auch die kleine Schwester Melly. Diese ist ganz hin und weg von ihrer Nichte Arielle Manuela. Natürlich ist die Kleine ziemlich eigensinnig, genau so wie ihre Tante es früher war. In den Armen von eben jener ist sie aber nahezu das liebste Kind auf Erden. Auch Kate ist ganz entzückt und will auch unbedingt so ein niedliches Ding haben. Wegen ihrer Krankheit ist die Chance Schwanger zu werden aber sehr gering und einen Partner zu finden ist auch schwer, denn wenige stehen auf so beleibte Damen.
Melly wurde auf der Universität von gleich zwei Männern umschwärmt und wusste so ganz und gar nicht was zu tun ist. So entschloss sie sich gegen den strebsamen Bob für den Rebellen Joseph. Ganz sicher war sie sich ihrer Sache nicht, doch ein kleiner Kuss kann sicherlich nicht schaden hat sie sich gedacht. Nachts wird sie dafür immer häufiger von komischen Träumen geplagt. In diesen entfacht oft ein Kampf zwischen den jungen Männern und einmal bringt Joseph im Traum sogar Mellys Mutter um. Sie weiß nicht was zu tun ist und überlegt sogar ob sie nicht aus der WG ausziehen solle.
Ganz ohne Sorgen hingegen ist Natalie mit ihrem Freund Björn. Ob er sie heiraten möchte, dass weiß er noch nicht so ganz, aber inzwischen ist es Natalie auch egal. Sie lebt im hier und jetzt und genau da mag sie Björn ganz doll. Wer weiß ob sie ihn später überhaupt noch heiraten möchte. Sie glaubt zwar nicht, dass sie Björn irgendwann mal nicht mehr will, aber sie macht sich lieber keine großen Gedanken darüber und kuschelt lieber mit ihm auf dem Sofa.

Die Zeit ist reif

Schlechter (?) Genpool und miese Grafik sorgen nicht unbedingt für hübsche Nachkommen, ich hoffe aber, dass euch dieser Teil trotzdem gefällt.

Viel Zeit ist vergangen seit Clara Adams, die Mutter der kleinen Arielle Manuela, das erste mal einen Fuß auf Melonien gesetzt hat. Inzwischen will sie weder Melonien noch ihre Tochter und deren Vater je missen. Der kleine Frechdachs ist der Liebling der ganzen Familie und wird dauernd von irgendwelchen Familienmitglieder umschwärmt. Trotzdem schafft es die Kleine immer wieder irgendwelche Dinge anzustellen. Ob sie mal wieder am Schwanz des Katers Jacques zieht oder mit der Blumenerde spielt, meist tut sie nicht das, was ihre Familie gerne hätte. Clara ist davon teilweise sichtlich genervt, aber ihre Eltern scheinen sich nicht daran zu stören. Schließlich ist Arielle ihr erstes Enkelkind und den „Weichklopfblick“ beherrscht sie jedenfalls wunderbar. Wenn Clara dann mal wieder nicht auf Arielle achtet bekommt sie wieder massenhaft Süßigkeiten von ihren Großeltern zugesteckt. Langsam kann man den Verzehr dieser auch deutlich erkennen, denn Arielle hat sichtlich mehr auf den Rippen als die anderen Kleinkinder Meloniens. Mit diesen spielt Arielle leider sehr selten, denn durch ihre etwas rabiate Art sind schon viele Tränen geflossen.

Auch bei den Sonnenscheins geht es drunter und drüber. Bob, der inzwischen auf Banacia lebt, hatte sich immerhin ab und an um seinekleinen Geschwister gekümmert. Sein kleiner Bruder Björn, welcher inzwischen auch gealtert ist, sieht es gar nicht ein seine Zeit denbeiden Dreikäsehochs zu widmen. Lieber vertreibt er sich die Zeit mit Natalie Lorbeer.
Da Peter arbeiten muss kann er sich auch wenig um seine Jüngsten kümmern und so bleibt fast alles an der verzweifelten Mutter hängen. Marta ist sichtlich überfordert von dem Temperament Noahs. Mira ist zwar ein liebes Mädchen, aber sie weigert sich strikt mit ihrem Bruder oder gar anderen Kindern auf der Insel zu spielen. Nur ihre Mutter hat dieses Privileg und das obwohl sie eigentlich gar keinen Nerv hat die ganze Zeit mit der Kleinen zu spielen. Sobald sie dann aber doch mal mit ihrer einzigen Tochter spielt kommt gleich wieder Noah weinend angerannt und fühlt sich benachteiligt. Peter kann Marthas Problem überhaupt nicht verstehen, wenn er mit Noah spielt ist dieser ein lieber Junge der gerne mitspielt und sich auch nicht weiter stört, wenn sein Vater einmal mit Mira spielt.
Innerlich betet Marta täglich, dass dies nur eine Phase von Noah und Mira ist und diese bald endet.
Endlich ist es soweit und auch Natalie hat ihren Ehrentag. Sandra, die Mutter von Natalie, lies es sich nicht nehmen und hat eine kleine Geburtstagsparty für ihre Tochter organisiert. Natürlich war Björn auch eingeladen, aber auch Clara und Melly waren da und sogar Sandras neuer Freund hat sich vorbei geschaut. Beschenkt wurde die kleine Dame auch reichlich. Besonders gefreut hat sie sich über die Brille, welche ihre Mutter gekauft hat. Genau solch eine wollte sie schon immer haben, aber Sandra fand sie damals schlicht zu teuer. Da Martas neues Kinderbuch ein voller Erfolg ist und Sandra den Einband gestaltet hat, ist nun ein hübsches Sümmchen auf dem Konto der Familie Lorbeer.

Auch Wurmi, der ständige Begleiter von Natalie, ist nicht länger ein Welpe. Er ist sehr aufmerksam und zutraulich nur Jacques, der Kater von Gegenüber, findet er nicht so toll. Da das Grundstück der Familie Lorbeer aber eingezäunt ist hat Wurmi keine andere Wahl als sich von dem Kater provozieren zu lassen und zu bellen. Aber Hunde die bellen beißen ja schließlich nicht. Obwohl Wurmi eine eigene Hütte hat schläft er am liebsten auf Natalies Bett. Ihre Mutter findet es aber nicht so gut wenn überall die hellen Haare des Hundes auf der Bettdecke liegen.

Ebenfalls einen tierischen Freund hat die kleine Gennifer. Sie spielt fast nur mit CouCou oder ihrem Mal- und Basteltisch, den sie von ihrer Mutter zum Geburtstag bekommen hat. CouCou stört das ständige „streicheln“ der kleinen Gennifer gar nicht. Die Hundedame hat es sich zur Aufgabe gemacht auf die Kleine auf zu passen. Sie hat braunes, leicht welliges Haar, genau wie ihr Vater. Dieser weiß nicht, dass er eine so aufgeweckte kleine Tochter hat. Sun hat es nicht für notwendig gehalten es ihm jemals zu sagen und ihre Tochter hat auch noch nie danach gefragt. Dies ist auch kein Wunder, denn meistens spricht sie nur von CouCou, ihrer Mutter Sun oder vom Essen. Es scheint als würde sich Gennifer prächtig zu einem ebenso lebensfrohem Menschen wie ihre Mutter entwickeln.

Willkommen auf Banacia

Banacia, hö? Ich dachte hier gehts um Melonien! Ihr seid hier total richtig. Die Unizeit beginnt, natürlich auf Banacia.

Der junge Student schrickt aus seinem Nickerchen auf, als es an der Türe zu seinem kleinen Heim läutet. Ren Himmel lebt schon ein paar Monate auf der kleinen Insel Banacia. Diese Insel liegt nur wenige Kilometer von Melonien entfernt und beinhaltet neben einer Privatschule auch noch eine kleine Universität. Seine Eltern, die eigentlich gar nicht seine Eltern sind, denn der junge Mann wurde vor vielen Jahren adoptiert, unterstützen Ren sehr, aber die finanziellen Mittel sind doch recht begrenzt. Das Backsteinhaus ist einfach viel zu groß für den Mathematikstudenten und darum hat er beschlossen, dass er sich Mitbewohner braucht und genau diese haben ihn aus seinem Mittagschlaf gerissen.
Ren mag neben der Mathematik sein Teleskop sehr. Ob er nun abends die Sterne beobachtet oder mittags mal eben in die Häuser der anderen späht macht dabei keinen Unterschied. Eine Frau beobachtet er nicht, er hat schon das Objekt der Begierde gefunden, als er einen Tag auf Melonien verbrachte. Nun muss nur noch eben jener Frau klar werden, dass Ren ihr Mann fürs Leben ist.
So lässt Ren auch die bildhübsche Melly kalt. War sie doch einst ein recht aufmüpfiger Teenager, so hat sie sich zu einer jungen Lady gemausert. Zuerst musste eine neue Frisur her, denn die Fransen und der grelle Pinkton passten wahrlich nicht zu einem Unileben. Nach und nach wollte sie immer mehr nach Banacia ziehen. Nicht etwa weil sie von zu Hause weg wollte, nein sie fand die Wissenschaftlichen Bücher ihres Vaters immer faszinierender. Außerdem hat sie ihrer großen Schwester Clara versprochen, dass Mellys Nichte Arielle ihr Zimmer bekommen kann. Arielle und Melly sind inzwischen dicke Freunde geworden schon am ersten Tag auf Banacia vermisst Melly das kleine Mädchen schon. Hier auf Banacia will die junge Frau Adams Physik studieren und vielleicht auch die große Liebe finden. Ein großes Hobby hat sie schon entdeckt und selbst ihr Vater fand es ganz nett: Tanzen.
Neben Melly sind auch noch Bob Sonnenschein und Joseph von Murmelstein in die kleine Wohngemeinschaft gezogen. Bob ist hier aber nicht zum Studieren, er ist ein ziemlich miserabler, oder eigentlich nur ein fauler, Schüler und besucht daher einen Förderkurs. Nebenher noch eine Theatergruppe, denn er möchte mal Schauspiel studieren und dies würde ein ganzes Semester ersetzen, wenn er denn lang genug in dieser Gruppe ist. Er ist heilfroh endlich Ruhe zu haben, denn er hat drei jüngere Geschwister und eine ziemlich aufgedrehte Mutter.
Neben ihm auf dem Sofa sitzt Joseph. Er studiert Politikwissenschaften, was seine Mutter sehr stolz macht. Seinen Kleiderstil sowie seine neue Frisur findet sie hingegen fürchterlich und auch Bob, Melly und Ren finden sein Auftreten etwas sonderbar. Joseph tut dies alles nur um seine Mutter zu schocken und vergisst dabei, dass er Mitmenschen ebenfalls auffällt. Er ist eigentlich ein Einzelgänger und findet es nicht so nett, dass seine Mutter fast täglich anruft. Auch seine Schwester Dela hat schon einmal angerufen, was ihn sehr verwundert hat, schließlich hat Gerda, seine Mutter, ihrer Tochter schon einmal unmissverständlich klar gemacht, dass Dela arbeiten soll und nicht telefonieren.
Trotzdem wird Joseph nicht ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil versuchen sie Joseph zu einem „normalen“ Jugendlichen zu rekrutieren. Besonders die extrovertierte Melly ist sehr engagiert dabei. Es scheint fast als habe sie ein Auge auf den jungen, reichen Mitbewohner geworfen. Ebenso scheint Bob sehr entzückt von Mellys kurzem Rock. Ren will von alle dem nichts wissen und ist nachts sehr traurig, dass er seine Flamme nicht mehr wieder gesehen hat. Er hofft daher sehr, dass sie zufällig von seinen Mitbewohnern eingeladen wird. Ein gemeinsames Essen mit ihr währe einfach perfekt. Das Essen, welches Bob Tag für Tag zaubert – sein Unterricht geht nicht so lange wie die Vorlesungen der Studenten – finden alle einfach fabelhaft. Selbst aus Spaghettis wird ein Meisterwerk. Er ist sehr stolz über die lieben Worte – besonders die von Melly gefallen ihm – und erinnert sich an seine Mutter, welche selbst sehr gerne kocht.
Nachts ist Bob oft sehr verzweifelt und sitzt lange wach und übt. Ihm ist klar geworden, dass Männer, die nichts in der Birne haben, wohl nicht so ganz nach Mellys Geschmack sind. Total übermüdet versucht er noch irgendetwas zu verstehen, doch meist klappt dies natürlich nicht. In seiner Schauspielgruppe ist er zwar der Beste, aber ansonsten sieht es schlecht um seinen Abschluss ab. Früher, als er frisch auf das Gymnasium kam, da hatte er alles wissen wollen von der großen Welt und oft seinen Vater um Hilfe bei den Hausaufgaben gebeten. Inzwischen sieht es sehr schlecht um Bobs Abschluss aus, aber er ist zu stolz die Hilfe von einem seiner Mitbewohner anzunehmen. Auch so kommt er sich häufig minderwertig vor und versucht die anderen durch seine Kochkünste zu beindrucken.

Aller guten Dinge sind drei – Teil 3

Heute kommt der dritte (und damit auch letzte Teil) von Aller guten Dinge sind drei. Da kurz vor der Erstellung dieses Teils meine externe Festplatte ihren Geist aufgegeben hat und ich daher ein Addon auf meinem total überlasteten Laptop installieren musste, sind die Bilder hier noch ein wenig schlechter. Waren das noch Zeiten damals…

Ein wenig traurig ist Sun immer noch als Kate sie in den Arm nehmen möchte, aber das kann man alles angesichts der Monate verstehen. Sun hat eine schwere Zeit hinter sich und sie selbst ist davon überzeugt, dass ihre Pechphase noch lange nicht zu Ende ist. Alles fing mit dem Tod von Suns Mutter vor 8 Monaten an. Sun hatte nie damit gerechnet, dass ihre sehr aktive Mutter so früh das Zeitliche segnet. Ihre lebensfrohe Tochter wusste jedoch auch nichts von der schweren Krankheit ihrer Mutter und macht sich massenweise Vorwürfe, dass sie es nicht erkannt hat. Vollkommen entsetzt ist Sun dann erstmal aufs Festland gereist um an der Trauerfeier teilzunehmen. Statt tröstend aufgenommen zu werden wurde sie zuerst einmal argwöhnisch angeschaut, denn sie kam so farbenfroh gekleidet wie immer. Wirklich viel geerbt hat Sun auch nicht, aber zu diesem Zeitpunkt war ihr das sowieso egal. Inzwischen hat Sun mit diesem Geld ein kleines Häuschen errichten lassen in welches sie nun einziehen wird. Auch wenn es nur wenige Meter von der WG entfernt liegt kann sie sich ein paar Abschiedstränen nicht unterdrücken.
Sun erinnert sich nur ungern zurück, aber trotzdem kommen ihr die Bilder immer wieder in den Kopf, besonders Nachts, wenn sie versucht zu schlafen: Nach ihrer Rückkehr auf Melonien war sie sehr niedergeschlagen und ging in das Restaurant. Warme Tränen kullerten ihr über das Gesicht als sie mit einer Flasche teurem Wein auf dem Boden saß. Zufällig machte ihr Nachbar Carl einen abendlichen Spatziergang und erblickte die aufgelöste Sun durch die großen Fenster des Restaurants. Sie schloss ihm auf und lies sich von ihm trösten. Er erzählte von seiner Frau und Sun von ihrer Mutter. Er war so charmant, doch sie weiß nicht ob diese Erscheinung vom Alkohol herrührte. Nachdem die dritte Flasche Wein geleert war erzählte er irgendwas von einer Hausbar und von dem Nachfolgenden weiß Sun nur noch Bruchstücke. Zum Glück war Carls Frau zu dieser Zeit auf einer Nachbarsinsel und schaute mit ihrem Sohn Joseph die Privatschule dort an.
Sun wollte dies eigentlich nie tun und wurde schon am Tag nach ihrer „Tat“ von Gewissensbissen geplagt. Sie will doch nichts von einem verheirateten Mann, nein sie will Robert. Dieser hat leider schon seine Frau fürs Leben gefunden, welche auch regelmäßig mit bombastischen Blumensträußen im Restaurant vorbeischaut. Diese standen dann provokant auf dem Küchentisch und stimmten Sun schon zum Frühstück traurig. Die Krönung der Verzweiflung war der Tag an dem Clara, so schlank und süß wie immer, Robert von einer vermutlichen Schwangerschaft erzählte. An diesem Tag fiel Sun auf, dass ihre Monatsblutung schon relativ lange aus blieb und ihr wurde klar, dass das Stelldichein mit Carl nicht ohne bleibende Folgen war. Zum Glück bemerkte sie in ihrem tranceähnlichen Zustand, in dem sie die folgenden Tage war, nichts von dem Heiratsantrag Roberts.
Schwanger hat Sun schließlich die WG verlassen, auch wenn Kate das eigentlich nicht zulassen wollte. Das Haus wurde ganz nach ihren Vorstellungen gebaut und ist für zwei Personen und einen Hund gerade ausreichend und wenn sie jetzt nicht endlich erwachsen wird, dann wird sie es nie, denkt sich Sun. CouCou findet es in ihrem neuen Zuhause noch etwas ungewohnt und steht häufig winzelnd im Restaurant, wenn Sun die Terrassentüre aus  Versehen offen gelassen hat. Kate bringt CouCou dann immer lächelnd zu Sun zurück und bringt meist noch eine Thermoskanne voll Tee und ein paar
Kekse aus eigener Produktion mit. Sie hat ihre Freundin Sun natürlich immer unterstützt auch wenn Sun Kate sehr belogen hat, aber dies weiß Kate nicht. Alle hat Sun angelogen als sie erzählt hatte, dass sie bei ihrem Festlandaufenthalt ihren Exfreund wieder getroffen hat und weiter hat sie nie erzählen müssen, denn alle haben es verstanden. Der armen Sun wurden auch Geschenke zum Haus gemacht. Kate hat ihr zwei Stühle gekauft, Isabelle hat ihr Sofakissen geschenkt und Robert einen Tisch zusammen gebaut, welchen sie besonders gern hat und mit zwei Bierdeckeln unter dem Bein wackelt er auch fast nicht mehr.
In einer Nacht wenige Wochen nach dem Einzug hat Sun den ersten Nachteil ihres kleinen Hauses kennen gelernt: Sie war alleine hier, ganz alleine. Ihre Wehen haben eingesetzt und auch wenn sie noch so laut geschrieen hat, so hat sie doch keiner gehört. Im Hause der Adams hat eine kleine Babyparty statt gefunden, aber Sun gab vor sich unwohl zu fühlen. Mit der Wahrheit – sie wolle Robert und Clara nicht so glücklich zusammen sehen – wollte sie nicht ankommen. So gut wie alle Melonier waren dort nur die von Murmelsteins waren außer Hause, sie waren auf dem Geburtstag von Gerdas Schwester eingeladen. Nach gefühlten Stunden voller Schmerz brachte Sun ganz alleine ihre kleine Tochter zur Welt. Sie hatte absolut keine Ahnung, wie sie die Kleine denn nennen sollte. Wäre es ein Junge geworden, dann wolle sie es Hiob nennen, hat Sun oft gedacht und vor sich hin gelacht. Aber Ernst gemeinte Namensideen hatte sie nie gehabt und so wurde die kleine nach ihrer verstorbenen Mutter benannt. Den etwas ungewöhnlichen Namen Gennifer findet Sun absolut passend, denn ihre Tochter ist ganz und gar nicht gewöhnlich.